Die Züekunft isch hitu
Nachhaltig ini Züekunft
Unser Nachhaltigkeitsslogan 'Züäkunft isch hittu' betont, dass unsere heutigen Entscheidungen unsere Welt von morgen formen. Wir setzen auf effektive, nachhaltige Lösungen. Die Ulrich Imboden AG ist auch in diesem Thema weit fortgeschritten. Uns allen ist unsere Verantwortung für unsere Welt, in der wir doch so gerne leben, bewusst. Und tun Vieles dafür, die unsrige Welt unseren Nachfahren besser zu hinterlassen. Denn es ist schon so: «Züäkunft isch hittu»
Ulrich Imboden AG bringt führende Köpfe der Nachhaltigkeit im Bau zusammen
Rund 70 Vertreterinnen und Vertreter aus öffentlicher Hand, Planung, Architektur und Bauherrschaft diskutierten am zweiten Nachhaltigkeitsevent der Ulrich Imboden AG die Zukunft des Bauens. Die zentrale Erkenntnis: Die Lösungen für klimafreundliches Bauen sind heute weitgehend vorhanden, entscheidend ist ihre konsequente Umsetzung im Zusammenspiel aller Beteiligten. Ein gelungener Anlass organisiert von Nadine Wissen, Nachhaltigkeitsverantwortliche der Ulrich Imboden AG.



Nachhaltigkeit mit messbarer Wirkung
Die CO₂-Bilanz 2025 zeigt deutliche Fortschritte
Nachhaltigkeit wird oft diskutiert. Entscheidend ist jedoch, ob die eingeleiteten Massnahmen auch tatsächlich Wirkung zeigen. Die aktuelle CO₂-Bilanz 2025 der Ulrich Imboden AG liefert darauf eine klare Antwort: Die Emissionen konnten durch konkrete Massnahmen um rund 1'510 Tonnen CO₂-Äquivalente reduziert werden.

Grosse Mehrheit im Grossen Rat fordert Lösungen
Mit 94 Ja-Stimmen gegen 25 Nein-Stimmen hat der Walliser Grosse Rat im Dezember ein Postulat von Olivier Imboden angenommen, das den Kanton beim Thema Altbelag stärker in die Pflicht nimmt. Die Forderung ist klar: Der Kanton soll in allen drei Sprachregionen des Wallis ausreichende Deponiekapazitäten für Ausbauasphalt sicherstellen. Die Diskussion gewinnt zusätzlich an Brisanz, weil ab dem 1. Januar 2028 schweizweit neue gesetzliche Vorgaben in Kraft treten.

ecovadis Rating
EcoVadis gehört weltweit zu den führenden Plattformen für Nachhaltigkeitsbewertungen. Unternehmen werden in den Bereichen Umwelt, Arbeitssicherheit- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung beurteilt.
In der aktuellen Bewertung konnten wir uns gegenüber dem Vorjahr mit 54 Punkten auf 63 Punkte deutlich steigern und haben damit erstmals eine Bronze-Medaille erhalten.
Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass unsere Arbeiten rund um das Thema Nachhaltigkeit an Tiefe gewonnen hat und von EcoVadis entsprechend anerkannt wird.
Im Umweltbereich wird sichtbar, dass wir unserer Prozesse weiter geschärft haben und unsere Auswirkungen klarer erfasst haben. Bei Arbeits- und Menschenrechten bestätigt die Bewertung unsere hohen Standards in Sicherheit, Gesundheit und fairen Arbeitsbedingungen. In der Beschaffung wird unser strukturierter Umgang mit ökologischen und sozialen Kriterien positiv hervorgehoben. Im Bereich Ethik erkennt EcoVadis unsere vorhandenen Grundlagen an und bestätigt unseren eingeschlagenen Weg bei diesem umfassend Pfeiler der Nachhaltigkeit.
Die deutliche Steigerung unserer Bewertung und den erhalt der Bronze-Medaille sind für uns ein starkes Signal nach aussen. Sie zeigen, dass wir uns als Unternehmung spürbar weiterentwickeln, und bestärkt uns darin unserer Nachhaltigkeitsarbeit konsequent voranzutreiben.
Wir freuen uns über dieses Ergebnis und sind stolz darauf, dass unserer Fortschritte mit dieser Bewertung sichtbar sind.

Klimaneutraler Beton
KLARK ist ein patentierter Beton, der CO₂ nicht nur vermeidet, sondern dauerhaft speichert – mithilfe von zertifizierter Pflanzenkohle. Durch die stabile Bindung von Kohlenstoff erreicht KLARK eine dokumentierte Senkenleistung, die kein anderer Baustoffe bislang bieten kann. KLARK ist rezyklierbar, technisch gleichwertig zum herkömmlichen Beton und bereits heute in mehreren Bauprojekten erfolgreich im Einsatz. Die Ulrich Imboden AG hat sich an der Klark AG beteiligt.

Nachhaltigkeit fährt vor: Unser Schritt zu sauberem Treibstoff
Der Bausektor ist einer der grössten Verursacher von Treibhausgasemissionen. Mit der Umstellung auf den alternativen Treibstoff HVO und den gezielten Einsatz von Elektromobilität übernimmt die Ulrich Imboden AG Verantwortung für eine nachhaltigere Zukunft im Bauwesen.

KI auf der Baustelle
Die Ulrich Imboden AG wagt einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft: Mit einer klaren KI-Strategie, eigens entwickelten Assistenten und einem engagierten Team soll die Bauwelt Schritt für Schritt effizienter, sicherer und attraktiver werden. Dabei steht nicht die Technik im Vordergrund, sondern der konkrete Nutzen für die Mitarbeitenden – vom Polier bis zum Geschäftsführer.

Mehr Recyclingmaterial für den Kreislauf
Die Ulrich Imboden AG setzt mit jährlich 60.000 m³ Beton, 50.000 Tonnen Asphalt und 130.000 m³ Kies neue Massstäbe in der Kreislaufwirtschaft. Mit modernsten Produktionsanlagen und einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit führen wir Abbruchmaterialien in den Materialkreislauf zurück, und bieten zertifizierten Recyclingbeton und -kies an. Unsere Warmzugabe für Walzbeläge steigert den Recyclinganteil und schont Ressourcen. Ausserdem reduzieren wir durch innovative Zementsorten den CO₂-Ausstoss pro Kubikmeter Beton um bis zu 80 kg – ein Schritt in Richtung klimafreundliches Bauen.

Zusammenstellung Stromverbrauch
Der Stromverbrauch für 2024 stellte sich zusammen aus 100% erneuerbaren Energie:
93.4 % Wasserkraft
6.6% Geförderter Strom (53.4% Wasserkraft/18.2% Sonnenenergie, 4.3% Windenergie, 20.6% Biomasse, 3.5% Siedlungsabfälle, 0% Geothermie)

Imboden Academy: Deutschkurs
Im Rahmen der "Imboden Academy" setzen wir uns nicht nur für die fachliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter ein, sondern auch für ihre persönliche Entwicklung. Ein besonderes Highlight ist der Deutschkurs für unsere italienischen Kollegen, den wir in Zusammenarbeit mit dem Forum Migration organisieren. Zehn engagierte Mitarbeiter aus dem Werkhof Staldbach nahmen über zehn Wochen hinweg jeweils zwei Stunden am Kurs teil, um ihre sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern. Der Fokus lag auf der verbalen Verständigung, und der Erfolg spricht für sich: Alle Teilnehmer verbesserten ihr Sprechen und Verstehen deutlich. Diese Fortschritte zeigen, wie wichtig uns die Förderung jedes Einzelnen ist – sowohl beruflich als auch persönlich. Wir sind stolz auf das Engagement unserer Mitarbeiter.


Treue über die Pension hinaus
Unser alle zwei Jahre stattfindendes Pensioniertentreffen ist ein Ereignis voller Freude und Wiedersehen. Nach einer spannenden Besichtigung einer nahegelegenen Baustelle wurden unsere ehemaligen Mitarbeiter im Restaurant Staldbach verwöhnt. Die lockeren Gespräche und der Austausch von Erinnerungen zeigten, wie stark die Verbundenheit zu unserer Firma bleibt. Als Die Wertschätzung und der Respekt, die wir unseren ehemaligen Kollegen entgegenbringen, machen uns stolz – eine wahre Pauerfamilie, die durch gemeinsame Erlebnisse und Werte verbunden bleibt.

Beton ist kein Klima-Killer!
Wir setzen heute bereits auf CO₂-neutralen Beton. Mit einer klaren Ausrichtung auf nachhaltiges Bauen kombinieren wir Zementsorten mit reduziertem Klinkeranteil und innovative Zusatzstoffe, wodurch wir pro Kubikmeter bis zu 80 kg CO₂ einsparen. Unsere Technologie geht noch weiter: Wir nutzen Beton als CO₂-Senke, indem wir bis zu 250 kg CO₂ pro Kubikmeter langfristig binden. Das Ergebnis ist ein innovativer Beton, der nicht nur nachhaltig ist, sondern auch die gleichen technischen Eigenschaften wie herkömmlicher Beton aufweist. Damit bieten wir eine zukunftsweisende Lösung für den Hochbau, die sofort anwendbar ist. Dieser Prozess zeigt, dass klimaneutrales Bauen längst keine Vision mehr ist, sondern Realität. Wir übernehmen Verantwortung für eine bessere Zukunft, indem wir heute schon mit CO₂-neutralem Beton bauen und dabei keine Kompromisse bei der Qualität eingehen.

Perspektiven bieten
Mit einer wegweisenden Idee von Olivier Imboden startet der Walliser Baumeisterverband im September 2024 ein innovatives Projekt zur Integration italienischsprachiger Lehrlinge. Bisher mussten diese Lehrlinge ins Tessin zur schulischen Ausbildung, doch das ändert sich nun: Mit dem neuen Programm werden potenzielle Lehrlinge aus dem benachbarten Italien direkt im Oberwallis integriert. Der Fokus liegt im ersten Jahr auf dem Erwerb der deutschen Sprache, um eine erfolgreiche Berufsausbildung in der Schweiz zu ermöglichen. Insgesamt 62 Schultage sind für die sprachliche Vorbereitung vorgesehen, während die restliche Zeit in den Lehrbetrieben auf den Baustellen verbracht wird. Dieser neue Ansatz ist ein wichtiger Schritt, um dem Fachkräftemangel im Baugewerbe entgegenzuwirken und gleichzeitig motivierte Mitarbeiter aus Italien zu gewinnen. Die Ulrich Imboden AG konnte bereits acht Lehrlinge für diese spannende Ausbildung gewinnen, die nach dem ersten Jahr in eine deutschsprachige EFZ- oder EBA-Ausbildung starten werden.

